Unser Vorhaben

Geplante Strecke

In einer kalten Dezembernacht 2011 ist aus der Idee „einmal mit dem Fahrrad in die Mongolei zu fahren“ Wirklichkeit geworden. Vom Heimathafen Rostock werden wir, zwei junge Studenten , die gerade in der Blüte ihres Lebens stehen, auf große Reise gen Osten in unbekanntes Terrain mit unseren Rädern aufbrechen.
Für uns geht es nicht darum Kilometer zu schruppen, oder andere zu übertrumpfen. Man hätte auch Europa durchfahren können. Es verbirgt sich gewiss auch ein wenig Lebensphilosophie dahinter. Die Suche nach seinen eigenen Grenzen, Extreme durchleben um das Elementare zu erfassen.

Eine Aufbruch ins Unbekannte. Was uns erwartete wissen wir selbst noch nicht. Genau das macht aber den Reiz des Abenteuers aus und der Weg wird dabei unsere Reisevorbereitung sein:
Wir brechen in unbekannte Gewässer auf. In Deutschland werden wir noch auf gut ausgebauten Radwegen unterwegs sein. Ganz langsam und sukzessiv  werden wir ins kalte Wasser schwimmen bzw. fahren. Wenn wir später die Mongolei mit dem Fahrrad durchqueren auf trockenen Pfaden, werden wir uns hoffentlich fragen, ob wir schon jemals was anderes gemacht haben.

Nach der Durchquerung des wunderschönen Mecklenburgs mit seinen tausend Seen führt uns die Reise über Berlin, Cottbus nach Südpolen, die Slowakei,  Ungarn, Rumänien, die Ukraine, Russland  und schließlich in die Mongolei. Von dort geht es dann per Flugzeug nach Hanoi in Vietnam.  Nachdem wir dieses faszinierende Land von Nord nach Süd durchquert haben, werden wir nach ca. 13500 – 14000   Kilometern in Ho Chi Minh ankommen. Welche Wege das Schicksal dann für uns bereit hält, wird sich zeigen.

Wir sind uns im Klaren, dass es manchmal nicht einfach werden wird und glauben, dass uns einiges erwartet, auf das wir nicht vorbereitet sind. Doch wurden wir zwei an einem Sonntag geboren (wie wir gerade festgestellt haben), was das nötige Quäntchen Glück für die Reise beschert.
Jeder von uns kennt diese Situation; man nimmt sich eine bestimmte Sache vor und weiß, wenn es nicht gerade Omas Kuchen ist, den man nach Rezept backen möchte (wobei ich mir sicher bin,dass selbst dabei Alex und ich unsere Probleme hätten), wo man anfangen soll. Bei unserem Szenario hätten wir uns am liebsten eine Runde live-brain-storming mit erfahrenen Menschen gewünscht, die bereits ähnliche Touren hinter sich gebracht haben. Unsere Erfahrungen auf dem Gebiet extemer Langreisen ist mehr als bescheiden. Als erstes haben wir das Internet befragt, uns mehrere Webseiten von anderen „Abenteurern“ angeschaut. Dort sind die Gepäcklisten sehr aufschlussreich. Uns wurde schnell klar, dass gewisse Basics gelärt werden müssen. Welche Länder erfordern ein Visum? Was für Fahrräder nimmt man eigentlich ? Welche Radkomponenten sind erforderlich? Wir hatten beide kein Russisch in der Schule, also wie am besten ein paar Grundlagen Russisch lernen? Welche Impfungen benötigen wir? Welche Medikamente nehmen wir für den Ernstfall mit? Gibt es klimatische Besonderheiten… die Liste ist schier endlos. Fakt ist; wir waren und sind viel auf die Hilfe anderer angewiesen – wofür wir sehr dankbar sind.  Wir haben über das Internet einen guten Ansprechpartner gefunden, der selber mehrere Touren ähnlicher Strecke mit dem Rad gefahren ist und uns auf viele Fragen Antworten liefern konnte und uns Mut machte. Diesen verliert man oft, wenn einem bewusst wird, auf was man sich einlässt.

Gestern habe ich auf dem Tachometer meines Autos gesehen, dass ich in 2 Jahren 30000 km gefahren bin, etwa die Hälfte davon liegt jetzt vor uns als geplante Reisestrecke. Ich konnte es kaum fassen und musste Alex anrufen, um ihm von dieser Unvorstellbarkeit berichten. Zudem muss ich sagen, dass in diesem Augenblick ein herrlicher Sonnenuntergang vor meinen Augen lag und gute Musik aus den Boxen trällerte, sodass sich ein fantastisches Gefühl einstellte.

Mit Hilfe  eines guten Internetforums  haben wir dann die Fahrradkomponenten zusammengestellt. Russischgrundlagen haben wir uns zuerst mit Hilfe einer Studentin gesichert und fortan autodidaktisch weitergearbeitet.

Unser weiterer Reiseverlauf
Mongolei:1.9 – 26.9
Vietnam: 27.9 – 26.10
Kambotscha: bis Mitte November
Thailand: bis 10.12

Ankunft D: Berlin TXL Mo,10.12 18:40

Karte steht unter cc-by-sa, von Mapquest und Openstreetmap.

Geplante Strecke

In a cold night in december 2011, the idea to bicycle to mongolia became reality. From our home harbor Rostock, we two young students in the midst of our live will set sails to explore the the big yet unknown eastern territories with nothing but two bikes. It’s neither about the amount of travelled kilometers nor about overcoming others. For this, one could just drive up and down Europe. For sure, there is some life philosophy behind the whole story. The search for your own limits, experience the elemental by living the extreme.

A journey into the unknown. We have no idea of what is coming. But this is the crucial point of adventuring and the route will be our best teacher. In Germany, we will be spoiled by well built roads and alleyways. With time, these well built roads are going to turn into muddy single tracks and when we reach Mongolia, we hopefully are so experienced, that overcoming those obstacles will be nothing but a part of our daily existence.

After crossing wonderful Mecklenburg with its thousands of lakes, the journey leads us to Mongolia via Berlin, Cottbus, Southern Poland, Slovakia, Hungaria, Romania, Ukrain and Russia. From Mongolia we will travel by plane to Hanoi/Northern Vietnam . After traveling through this fascinating country from north to south we will end our voyage in Ho-Chi-Minh after a travelled distance of almost 14.000 km. Which way destiny leads us from there on, no one knows.

We are very aware about the fact that it’s not going to be fun and games 24 hours a day and that we are going to face things and situations that we are not prepared for. But since we two lucky bastards were both born on a Sunday (luckiest day of the week!!), good luck and fortune will always be on our side.

Everyone knows that situation: you plan a big undertaking (we’re not talking about grandmas apple pie here) and you have not a clue where or what to start with. In our case, we craved for a “live brain-storming” with lots of people of already experienced such a tour, cause our knowledge about long distance traveling is less than zero. First things first, we searched the almighty internet for webpages by other adventurers, which were very eye-opening to us. We immediately realized the necessity of organizing basic things: which countries require which kind of visa? What type of bike we need and which components will be long lasting enough? Neither of us two had Russian in School, so how to learn this language in a very short time? Which vaccination is necessary? Which emergency medication is needed? The list goes on and on……As a matter of fact, we were and still are very dependent on the help of others. For this help we are extremely grateful. Via internet we found a good “go-to-guy”, who himself as experienced various journeys of equal dimension and he was able to answer most of our questions. Most important he encouraged us to pursuit our goal and never let down the good spirit.

Yesterday, I took a glance at the distance counter of my car and I realized, that I added 30.000 km in two years. About the half of that distance now lies ahead of us. I instantly called Alex to tell him about that miraculous incident.

With a little help from an internet forum and with our good friends of bicycle store Jordan in Rostock we were able to assemble the bike components. Our basics of Russian language we learned from a student, but we still keep on working autodidactic.

Karte steht unter cc-by-sa, von Mapquest und Openstreetmap.

Geplante Strecke

In einer kalten Dezembernacht 2011 ist aus der Idee „einmal mit dem Fahrrad in die Mongolei zu fahren“ Wirklichkeit geworden. Vom Heimathafen Rostock werden wir, zwei junge Studenten , die gerade in der Blüte ihres Lebens stehen, auf große Reise gen Osten in unbekanntes Terrain mit unseren Rädern aufbrechen.

Für uns geht es nicht darum Kilometer zu schruppen, oder andere zu übertrumpfen. Man hätte auch Europa durchfahren können. Es verbirgt sich gewiss auch ein wenig Lebensphilosophie dahinter. Die Suche nach seinen eigenen Grenzen, Extreme durchleben um das Elementare zu erfassen.

Eine Aufbruch ins Unbekannte. Was uns erwartete wissen wir selbst noch nicht. Genau das macht aber den Reiz des Abenteuers aus und der Weg wird dabei unsere Reisevorbereitung sein:

Wir brechen in unbekannte Gewässer auf. In Deutschland werden wir noch auf gut ausgebauten Radwegen unterwegs sein. Ganz langsam und sukzessiv  werden wir ins kalte Wasser schwimmen bzw. fahren. Wenn wir später die Mongolei mit dem Fahrrad durchqueren auf trockenen Pfaden, werden wir uns hoffentlich fragen, ob wir schon jemals was anderes gemacht haben.

Nach der Durchquerung des wunderschönen Mecklenburgs mit seinen tausend Seen führt uns die Reise über Berlin, Cottbus nach Südpolen, die Slowakei,  Ungarn, Rumänien, die Ukraine, Russland  und schließlich in die Mongolei. Von dort geht es dann per Flugzeug nach Hanoi in Vietnam.  Nachdem wir dieses faszinierende Land von Nord nach Süd durchquert haben, werden wir nach ca. 13500 – 14000   Kilometern in Ho Chi Minh ankommen. Welche Wege das Schicksal dann für uns bereit hält, wird sich zeigen.

Wir sind uns im Klaren, dass es manchmal nicht einfach werden wird und glauben, dass uns einiges erwartet, auf das wir nicht vorbereitet sind. Doch wurden wir zwei an einem Sonntag geboren (wie wir gerade festgestellt haben), was das nötige Quäntchen Glück für die Reise beschert.

Jeder von uns kennt diese Situation; man nimmt sich eine bestimmte Sache vor und weiß, wenn es nicht gerade Omas Kuchen ist, den man nach Rezept backen möchte (wobei ich mir sicher bin,dass selbst dabei Alex und ich unsere Probleme hätten), wo man anfangen soll. Bei unserem Szenario hätten wir uns am liebsten eine Runde live-brain-storming mit erfahrenen Menschen gewünscht, die bereits ähnliche Touren hinter sich gebracht haben. Unsere Erfahrungen auf dem Gebiet extemer Langreisen ist mehr als bescheiden. Als erstes haben wir das Internet befragt, uns mehrere Webseiten von anderen „Abenteurern“ angeschaut. Dort sind die Gepäcklisten sehr aufschlussreich. Uns wurde schnell klar, dass gewisse Basics gelärt werden müssen. Welche Länder erfordern ein Visum? Was für Fahrräder nimmt man eigentlich ? Welche Radkomponenten sind erforderlich? Wir hatten beide kein Russisch in der Schule, also wie am besten ein paar Grundlagen Russisch lernen? Welche Impfungen benötigen wir? Welche Medikamente nehmen wir für den Ernstfall mit? Gibt es klimatische Besonderheiten… die Liste ist schier endlos. Fakt ist; wir waren und sind viel auf die Hilfe anderer angewiesen – wofür wir sehr dankbar sind.  Wir haben über das Internet einen guten Ansprechpartner gefunden, der selber mehrere Touren ähnlicher Strecke mit dem Rad gefahren ist und uns auf viele Fragen Antworten liefern konnte und uns Mut machte. Diesen verliert man oft, wenn einem bewusst wird, auf was man sich einlässt.

Gestern habe ich auf dem Tachometer meines Autos gesehen, dass ich in 2 Jahren 30000 km gefahren bin, etwa die Hälfte davon liegt jetzt vor uns als geplante Reisestrecke. Ich konnte es kaum fassen und musste Alex anrufen, um ihm von dieser Unvorstellbarkeit berichten. Zudem muss ich sagen, dass in diesem Augenblick ein herrlicher Sonnenuntergang vor meinen Augen lag und gute Musik aus den Boxen trällerte, sodass sich ein fantastisches Gefühl einstellte.

Mit Hilfe  eines guten Internetforums und dem Fahrradhändler Jordan haben wir dann die Fahrradkomponenten zusammengestellt. Russischgrundlagen haben wir uns zuerst mit Hilfe einer Studentin gesichert und fortan autodidaktisch weitergearbeitet.

Karte steht unter cc-by-sa, von Mapquest und Openstreetmap.