Irkutsk nach Ulan Ude – Teil II

Weiter geht’s… .

Kurz vor den Bergen wärmen wir uns noch einmal in einem Café auf und essen etwas. Es ist ziemlich frisch geworden, sodass ich meine Sandaletten bis dato verstaut habe und die Lederschuhe anzog. Gut, dass wir uns am selben Nachmittag noch die langen Hosen in Irkurtsk gekauft haben. Wir unterhalten uns draußen noch kurz mit einem jungen Englischlehrer, bevor es weiter geht.

Wao ! Die Anstiege die jetzt kommen sind Hammerschläge auf die Oberschenkelmuskulatur. Bestialisch steil und zu genüge vorhanden. Mit 5 km/h schleppt man sich an einigen Stellen bergauf. Zum letzten Mal sind wir so etwas bei der Durchquerung der Karpaten gefahren. Aber damals war das Wetter schön, der Mai hat uns angelacht, die Wälder waren frischgrün. Dieses Mal ist die Luft klamm, der Wald schon ein wenig vom herbstzeitlichen Mode ergriffen, man ist durchgeschwitzt, die Sonne geht unter und man ist sofort von Kälte geplagt, wenn man stoppt in die Pedale zu treten.

Den Baikalsee muss man sich als Radfahrer erst verdienen.

Nach 1,5 Stunden Bergfahrt beschließen wir unser Zelt irgendwo an einem Waldweg aufzubauen. Es ist 22 Uhr, die Sonne weg, und alles ist nass, da es ordentlich am Tage geregnet hat. Toll.

Nach Zeltaufbau kriechen wir sofort in das Zelt, essen vorher jeder nur eine Banane, die Kälte lädt nicht zum gemütlichen Abendbrotessen draußen ein. Wir reden lange über unsere gemeinsamen Reiseerlebnisse und schaukeln in eine überaus positive Stimmung, lachen noch viel. (Und außerdem hat der Kurt, der deutsche Autofahrer den wir bei Atschinsk auf der Straße trafen ja gesagt, in der Mongolei wird es nicht kalt. Wahrscheinlich regnet es sich hier am Baikalsee nur aus und die Mongolei wird im September trocken und warm).
Nachts wache ich auf, weil ich ein Rascheln im Vorzelt höre, Alex schläft. Das Rascheln wechselt ständig seinen Ort. Da sehe ich an der weißen Zeltwand auf einmal, wie eine große Maus, oder sei es eine kleine Ratte gewesen, die Zeltstange hochklettert. Dieses mal also kein Affe. Der kleine Nachtakrobat stürzt ab, als ich gegen das Zelt haue und zieht davon.

Am nächsten Morgen sehen wir zu, dass wir schnell das nasse Zelt, denn es hat nachts auch noch geregnet, und unsere Klamotten zusammenpacken und auf zum nächsten Café radeln, uns aufwärmen und dort essen. Nach 2 Stunden und unzähligen Bergen und einem starken Regenschauer erreichen wir dieses. Die Landschaft ist trotz des Schietwetters gewaltig und steigert sich in seiner Schönheit, je näher wir dem Baikalsee kommen. In dem Café schmunzeln die Kellnerinnen, nachdem wir zum vierten Mal zum Tresen gingen um Essen nachzubestellen. So groß unser Hunger. Prachtkerle (wie wir so oft auf Russisch von den verschiedensten Menschen genannt wurden) dürfen nun einmal viel essen. :mrgreen: Weiter geht’s. Einige Berge lauern noch auf uns und vor einem der letzten sieht man bereits den Baikalsee, wie er durch die Baumreihen lugt! Für mich war das ein historischer Moment auf dieser Reise. Um genau zu sein, haben wir den Baikalsee nach vier Monaten und einem Tag und ca. 9000 km Fahrradkilometern erreicht ! Man hält inne, gedenkt des Tages als wir am 18 April in Rostock losfuhren, gemeinsam mit unserem Kumpel Martin Scherdin nach Güstrow radelten, die erste Nacht vor einem mecklenburger Bauernhaus zelteten, wo ich auch gefroren habe, weil mein Schlafsack bis heute nicht hält was er verspricht und merkt auf einmal, dass das alles vier Monate her ist. Dass der Sommer nicht mehr lange anhält und dass wir Frühling und Sommer mit unseren Rädern durchfuhren, immer unserem Ziele entgegen. Der Mongolei.

Was für eine lange Zeit, was für eine lange Strecke, was für Begegnungen mit Menschen, was für Augenblicke, wo das Auge so viel noch nie zuvor gesehenes Neues und Schönes sieht, was für Entbehrungen, was für Veränderungen in einem selbst… !All das saust mir durch den Kopf. Nach dem besagten Regenschauer, erreichen wir über eine lange Abfahrt den Baikalsee ! Der größte Süßwassersee der Erde, so groß wie ein Meer. Man sieht kein Ende, da er 640 km lang ist ! Auf der Zufahrtsstraße zum ersten Ort stehen zahlreiche Fischhändler neben ihren Räuchertonnen und verkaufen frischen Räucherfisch. Es sind wirklich viele Händler zugegen! Wir kaufen in diesem Ort Proviant ein, werden kurz von Betrunkenen um Geld gefragt und fahren immer den Baikalsee und die Transsibirische Bahn links von uns weiter. Abends, dreimal dürft ihr raten….ganz genau:mrgreen: : Zelten auf nassem aufgeweichten Boden, nebenan die obligatorische Birke ! Wir sind da mittlerweile konservativ geworden. Ohne uns zu setzen ,essen wir schnell Abendbrot, ein paar Scheiben Weissbrot, Käse ohne Butter und zwei Dosen Fisch. Als wir uns die Zähne putzen regnet es wieder. Es regnet ebenso stark in der Nacht. Zelt morgens quitschenass.

Im Laufe des Vormittages verziehen sich die Wolken und die Sonne blickt heraus. Ein schöner Tag am Baikalsee beginnt. Rechts von einem ragen die Berge und Gipfel eines zusammenhängenden Gebirgszuges hervor, alles von Wald bedeck. Immer wieder fahren wir über Brücken, weil viele kleine Flüsse in den See fließen. Die Flüsse sind nicht tief und meistens ist das Flussbett gefüllt mit runden Steinen aller Größen. Die Landschaft ist einfach grandios ! Nachdem wir relativ früh gegen 10 Uhr gefrühstückt haben, fuhren wir 110 km durch! Das war so nicht geplant und beinahe wären wir dabei auch verhungert !:mrgreen: Nach 80 km mache ich Halt, Alex ist mir etwas 10 km voraus. Ich habe noch eine Packung Cornflakes auf dem Gepäck geschnallt. Eigentlich wollte ich den Hunger aushalten, doch nachdem es wieder leicht bergig wird und ein erneuter Anstieg mich quält, ist mir diese Aushaltedisziplin oder Askese über und ich steige vom Rad, reiße die Tüte auf und beginne zu schlingen.

Ein Auto das vom Berg kam, hält gegenüber an, die Scheibe geht herunter, eine Frau hält eine Kamera in der Hand und versucht mich “fressenden” Radfahrer zu fotografieren. Sie versucht dabei so unauffällig wie nur möglich vorzugehen, dass ich die Kamera ja nicht sehe. Vielleicht aus Angst meine natürliche Haltung beim Essen zu verlieren, wenn ich gestört werde und in der Tat, es juckt mich nicht im geringsten, die süßen, trockenen Cornflakes in meiner Hand sind viel spannender für mich. Die Frau fährt weiter, ich esse weiter und kurz darauf hält ein oranger Kamaz-LKW an. Der Fahrer macht kein Geheimnis aus seinem Vorhaben und streckt den Arm samt Kamera zum Fenster hinaus. Das gefällt mir und ich posiere mich ein wenig. Strecke sogar den Daumen aus, sodass alles gut ist, ich satt bin und dieser Berg stört mich gar nicht mehr.

Es wird wieder einmal an der Hauptstraße gebaut, sodass sich diese in einen festen Lehmweg verwandelt. Ich erreiche Alex 21 Uhr. Aus der Verzweiflung des Hungers heraus, hat er Ketchup mit Brot gegessen, ein paar Walnüsse verschlungen. Wir fahren in den kleinen Ort gleich nebenan und suchen ein Magazin. An den Bahnschienen steht ein Mann, kaut Sonnenblumenkerne und telefoniert dabei. Sonst ist hier keiner. Wir fragen ihn wo das Magazin des Ortes sei. Es sei dahinter, aber “Magazin nje rabotajet”, was heißen soll, dass es geschlossen war. Der nächste Ort sei 30 km entfernt, es wird dunkel. Uns beiden ist klar, dass wir die 30 km heute nicht mehr schaffen. Also entschließen wir uns so weit zu fahren bis wir eine Zeltstelle finden, dort könnte man ja das restliche Brot was man hat essen, ein Glas Bohnen haben wir auch noch dabei.

Nach weiteren 10 km taucht ein Dorf auf was in der Karte nicht eingezeichnet war. Was für ein Glücksfall ! Wir essen eine warme Suppe in einem Café, trinken ein Bier und machen uns weiter. Es ist wieder einmal richtig kalt draußen, sodass der Atem dampft. Am Ende des Dorfes entschließen wir uns einen Weg zum Baikalufer einzubiegen. Dort angekommen, sehen wir, dass eine Art russischer Campingwagen dort steht. Ich leuchte hin und zwei Schäferhunde beginnen zu bellen, ein Mann kommt heraus. Es ist Igor der mit seiner Frau dort schläft. Er sagt die Gegend ist voller Banditen und wir beide sollen das Zelt neben dem Wagen und den Hunden aufschlagen. Beim Zeltaufbau holt er eine Flasche Vodka und Räucherfisch raus. Wir stehen so draußen in der Kälte und erzählen eine Weile. Ursprünglich kommt er aus dem Raum Wladi Wostok und fährt nun nach Jekaterienburg um dort Urlaub zu machen und ist Anwalt. Wir gehen in unsere Zelte. Leider zeigt der Vodka keine wärmende Wirkung bei mir! Ich ziehe mir meine Mütze, Lederhandschuehe und zwei lange Oberteile an. In Russland fahren die Züge natürlich auch nachts – wie gut dass unser Zelt etwa 18 Meter von der Eisenbahntrasse steht !:mrgreen: Etwa alle 30-60 Minuten rauscht mindestens ein Güterzug vorbei. Es ist nicht nur laut sondern das ganze Zelt wackelt, der Boden bebt ! Nachts wache ich auf, weil ich friere. Alex hat es da gut, sein Daunenschlafsack wärmt ihn sicher. Ich beginne Oberkörper- und Unterkörpermuskulatur abwechselnd anzuspannen um ein bisschen Muskelwärme zu erzeugen. Es hilft. Morgens als wir aufstehen sind Igor und seine Frau schon auf und kochen uns einen warmen Tee. Kurz darauf brechen die beiden auf. Wir packen unseren Frühstückskram und gehen direkt zum Wasser, um zu essen. Alex kocht wie immer vorzüglich! Er hat was diesen Part betrifft, in unser nun 4 Monatigen Beziehung ganz gut die Rolle der Hausfrau übernommen :mrgreen: Alex ist echt ein guter Koch – das schätze ich sehr! .
Dieses mal eine schmeckende Bohnen-zwei Käsesorten-Knoblauch-Zwiebel-Suppe. Wir halten es für angemessen unsere schwarze Kapitänsmützen zu tragen.

Prachtkerle dürfen das morgens.

Natürlich müssen wir nun auch im Baikalsee einmal baden gehen ! Wir gehen zum Zelt, ziehen uns aus, sind nackt und tragen nur unsere Sonnenbrillen und schwarzen Mützen. In diesem Moment lässt das Schicksal wieder einen Zug vorbeifahren. Dieses mal ist es ein Personenzug. Dass unsere Mützen leicht nach fetisch aussehen, kann sich jeder wohl vorstellen.

Ja, wir stehen also nackig mit Sonnenbrillen und Kapitänsmützen da, der Zug rauscht vorbei und wir winken den Passagieren zu und hüpfen dabei in die Luft. Es wird ihnen gefallen haben.

Das Wasser ist wärmer als gedacht, für eine ausgedehnte Schwimmrunde dann aber doch zu kalt für uns. Weiter gehts. Bei schönem Wetter fahren wir die letzten 60 km an diesem Tag zu einer kleinen Ortschaft die in einer großen Flachebene direkt vor dem Baikalsee liegt. Hier steht eine Klosteranlage, welche wir uns anschauen wollen. Wieder einmal wechselt die Landschaft ihr Bild und wir fühlen uns durch die Heuballen der Felder, den grünen Wiesen, den Kiefern am Straßenrand versetzt in mecklenburger oder brandenburger Lande. Das Kloster besteht aus kreideweißen Gemäuer, goldenes Kuppeldach und liegt direkt am Baikalsee. Von weitem ein schöner Anblick, wie es da am Wasser steht und kleine Holzhäuser der Menschen die dort wohnen, um sich hat.

Wir kaufen lecker in einem Magazin ein, auch eine Flasche Rotwein (die erste der Reise) und begeben uns zum Wasser. Wir wollen in diesem Ort bleiben und den Tag bei Sonnenschein, gutem Essen und Nichtstun am See verbringen. Wir fahren das Ufer entlang. Hierbei lerne ich unseren Gastgeber für den Abend kennen, den Wladimir, er gibt mir seine Adresse, meint wir können gerne in seiner Datscha bei seiner Frau und seinem Sohn schlafen. Doch vorher spannen wir bis abends 20 Uhr am Seeufer aus. Was für ein herrlicher Tag es doch ist.

Nach dem Essen und dem Wein liegen wir im Gras, lassen uns von der Sonne wärmen und dösen weg, wachen auf, beschließen zu gehen. Zurück im Ort ist es Wladimir der vor seiner Haustür steht und nach mir ruft “Erik!” und winkt uns heran. (Kleine Bemerkung am Rande. Ich stelle mich meistens als “Erik” vor, weil die meisten Russen mit “Arne” nichts anfangen können und meinen Namen permanent falsch aussprechen. Ich habe mich dann als “Arek” ganz zu Anfang, auch noch in der Ukraine, so vorgestellt, aber als man mich dann fälschlicherweise “Kacke” nannte, habe ich mich beim Vorstellen fremder Menschen endgültig für “Erik “ entschieden. Menschen bei denen wir länger bleiben, heiße ich natürlich weiterhin “Arne”.)

Also steht der Waldimar vor seinem Haus und winkt uns heran. Wir betreten das Grundstück und werden zu essen geladen. Wladimir mag Vodka und schenkt uns andauernd ein. Dabei ist er ein ganz schöner Schummler, er nimmt das Glas zur Hälfte leer und nötigt uns, unsere Gläser ganz zu leeren. Irgendwann holt er ein Akkordeon hervor, setzt sich eine Fellmütze auf und fängt an zu spielen. Das war einfach klasse – russischer geht es nicht ! Wir gehen in einer kleinen Hütte schlafen. Ein Ofen steht hier drinnen und sorgt für Wärme. Morgens sind des Wladimirs Akkordeonklänge die uns beide aus den Federn reißen, er steht mit seiner roten Vodkanase vor uns und spielt ein Lied. Selten bin ich in meinem Leben so verrückt geweckt worden.

Am Tage gucken wir uns das Kloster an. Wir haben in unserem Leben schon schöner und interessanter wirkende Kloster gesehen. Im Gebetssaal sitzt fast gelangweilt ein Kirchenmitarbeiter, ganz lassig im Jogginganzug wo Russland draufsteht. Auf dem Klostergelände begegnen wir Alexander. Er ist 60 Jahre alt und kommt gerade von einer kleinen Filmexpedition aus dem Umland. Er und zwei weitere Personen fahren mit seinen Jeep nach Ulan-Ude und zwar heute noch. Er fragt uns ob wir mitkommen wollen, die Fährräder könnten wir auf das Dach schnallen. Klar fahren wir gerne mit ! Neben unserem Gepäck haben die drei auch jede Menge Gepäck dabei, sodass wir uns zu fünft in diesen Jeep quetschen ! In 3-4 Stunden fahren wir nach Ulan Ude. Unterwegs machen wir halt an einem kleinen Ort um einen schönen Weg entlang zuwandern. Wir sind wieder mitten im Gebirge, ein großer Fluss fließt entlang, die Transsib schlängelt sich ebenso ihren Weg durch die Berge !

Wir erreichen Ulan-Ude, wo wir viele Nächte bleiben. Der Aufenthalt in Ulan-Ude wird zu einem der schönsten und interessantesten der ganzen Reise. Die meisten Menschen sind vom asiatischen Typ, um genau zu sein wohnen hier viel Buljaten, so die Ethnie. Man hat das Gefühl Asien wirklich erreicht zu haben !

Was wir alles Schöne in Ulan-Ude erlebt haben, ist zu viel um es in der Zeit die mir verbleibt niederzuschreiben, das Internetcafe macht gleich zu und morgen früh fahren wir bereits weiter Richtung Grenze. In 3 oder 4 Tagen werden wir in die Mongolei einreisen. Wir haben hier in Ulan Ude einen Schweizer kennengelernt, den Sebastien Durrer (http://www.sd-blog.ch/wer-bin-ich/) . Er hatte in Irkurtsk die gleiche Unterkunft bei der Familie nur Tage später. Sie haben ihm dann meine Nummer gegeben,so entstand der Kontakt. Wir kennen uns seit gestern, die Chemie stimmt und so werden wir die kommenden Tage zu dritt reisen, da Sebastien auch mit dem Rad unterwegs ist. Wir haben tolle Bekanntschaften in Irkurtsk machen können, von denen einige vielleicht sogar Freundschaften sind. Gestern haben wir den Abend mit vier anderen Deutschen verbracht, die hier in Ulan-Ude auf einen Germanistenkongress waren. Wir haben in einer Kneipe drei Mädels und einen jungen Mann kennengelernt und sind mit denen bis morgens 7 Uhr um die Häuser gezogen. In der selben Kneipe haben wir auch einen schweizer Biochemieprofessor kennenlernt (der kurz nach der Wende, welch Zufall auch in Neukloster Campingurlaub gemacht hat), der von seinem Forschungsaufenthalt in der Region uns berichtete (warum es Bakterien gibt, die in stark mit Schwermetall belastetem Wasser überleben können – äußerst spannend !)

Wir haben uns zwei buddhistische Tempelanlagen angeguckt, da der Buddhismus die bestimmende Religion hier ist. Wir trafen ein junges deutsches Pärchen zufällig auf der Straße und haben uns über eine Stunden mit denen Unterhalten, wir verstanden uns gut, bei dem Gespräch stellt sich heraus, dass der Mann ein Arbeitskollege meines Onkels ist. Die Welt ist klein ! Also gab ich ihm eine persönliche Grußkarte von mir mit.

Ja unser Abenteuer Russland hat sich dem Ende zugeneigt. Ein dreimonatiges Kapitel schließt sich, was alles passierte, könnt Ihr nachlesen. Wir beide sind den Menschen die uns hier begegneten echt was schuldig! Bedanken wollen wir uns zutiefst !

Wir werden am 04.09.2012 den Geburtstag von Alex in der Mongolei feiern. Ich habe auch schon ein paar Kleinigkeiten für ihn, davon weiß er noch nichts. Wenn ihr vorbeikommen wollt zum Gratulieren, bitte vorher melden, dass wir einen Treffpunkt ausmachen können. Wir werden aber höchstwahrscheinlich bei Darchan in einer Jurte liegen, lustige Zipfelmuetzen (Alexs Wunsch) tragen und Stutenmilch gemixt mit Vodka trinken.

Achso: Ab dem 01.09.2012 werden wir nicht mehr unter unseren russischen Telefonnummern erreichbar sein. Wir müssen mal schauen, ob wir in der Mongolei neue kriegen, was ich aber eher für unwahrscheinlich und unnötieg halte – 3 Wochen ohne Handy sollte man überleben – wenn nicht haben wir immer noch unsere deutschen und estischen Nummern.

Viele liebe Grüße an unsere Familien, an unsere lieben Freunde und Bekannten und Leser !

Alex und Arne

 
 
 

3 Kommentare zu “Irkutsk nach Ulan Ude – Teil II”

  1. Uwe
    29. August 2012 um 15:58

    Hallo Lexi, hallo Arne,

    vielen Dank für Eure Karte, war heute im Briefkasten. Wir haben uns sehr gefreut, vor allem scheint sie nicht so lange unterwegs gewesen zu sein. Darf ich mir noch eine Karte aus der Mongolai bestellen (mit Zipfelmütze in der Jurte oder auf einem mongolischen Steppenpferd)?
    Ich hätte für euch beide schon eine Idee für die nächste Reise…Cuba. Wir waren ja im November dort und fanden es mit dem Auto toll durch das Land zu Reisen. Wir haben dort auch Rad fahrer aus Europa getroffen auf einer Schotterpiste und dachten damals die müssen ja verrückt sein. Für euch wäre Cuba wie ein Wochenendkurzurlaub. Wir haben bei einer Rundreise durch ca. 3/4 Cuba ca. 2.000 Km zurück gelegt. Die Landschaft war grandios und natürlich auch das Wetter.
    Ein bisschen bin ich auf euch neidisch. Ich glaube den Baikalsee sollte man einmal in seinem Leben gesehen haben. Vielleicht schaffe ich es noch. Ich hatte geografisch völlig falsch gelegen. Hätte nie gedacht wie dicht er an der Mongolai liegt.
    Schade dass wir Leser jetzt eine Lesedurststrecke erleben werden Ich glaube in der Steppe werdet ihr kaum eine Jurte mit Internetanschluss treffen.

    Viel Glück und vor allem Gesundheit für die nächste Etappe wünschen euch Uwe + Sabine

    P.S. An Lexi. Von Stutenmilch mit Vodka würde ich dringend abraten, wenn ihr noch weiter fahren wollt.

  2. tomtomtofu
    17. September 2012 um 12:09

    Wo steckt ihr denn??? Wir haben es bis nach Beijing geschafft, das heißt fast. Wir sind am Mingstausee kurz vor der Stadt und rollen morgen ein. Ich werde noch eine Weile in Beijing bleiben und meine Freunde besuchen und denen ein wenig auf den Geist gehen, denn leider ist der Tibet trip danach wegen Visaschwierigkeiten ins Wasser gefallen. Dafür geht es dann Anfang Oktober nach Myanmar!
    Viele Grüße

    tomtomtofu
    http://www.tomtomtravel.com

  3. Bericht aus der Mongolei | Sébastien unterwegs auf zwei Rädern
    26. September 2012 um 07:04

    […] Berichte unter folgenden Links: Irkutsk nach Ulan Ude – Teil II   (Begegnung mit einem Schweizer) http://www.heiter-immer-weiter.de/2012/08/27/irkutsk-nach-ulan-ude/ […]